SICHERHEIT & DATENSCHUTZ
Euer Mitgliederregister, und wer daran kommt.
Ein Mitglieder-Club führt die heikelste Liste im Einzelhandel: wer jemand ist, was er darf, was er gekauft hat. Bevor diese Liste auf irgendeine Plattform wandert, dürft ihr genau wissen, wo sie liegt.
Ein Mandant, eine Datenbank, ein Server
Eure Daten liegen nicht in einer geteilten Tabelle hinter einer Mandantenspalte, die eine schlechte Abfrage verwechseln kann. Sie liegen in einer eigenen Datenbank auf einer eigenen Maschine. Die unangenehme Frage — „wer liegt da noch mit drin?" — hat hier keine Antwort, weil niemand drin liegt.
Ausweisnummern verschlüsselt gespeichert
Das Register, das das Gesetz verlangt, braucht eine Ausweisnummer. Sie wird verschlüsselt abgelegt: niemand liest sie beim Blättern durch die Datenbank versehentlich mit, und eine Kopie der Datenbank gibt sie nicht heraus.
Jede Änderung hinterlässt eine Spur
Freigaben, Erstattungen, Preisübersteuerungen, Bestandskorrekturen, Zahlartwechsel: wer, wann, und welcher Wert vorher dastand. Verkauft wird das als Compliance. Wofür es wirklich gebraucht wird: die Frage zu klären, was am Samstag an der Kasse passiert ist.
Fünf Rollen statt eines geteilten Passworts
Kasse, Filialleitung, Einkauf, Geschäftsführung, Inhaber — getrennt danach, was jemand darf, nicht danach, wem man das Passwort gesagt hat. An der Kasse verkaufen, ohne die Marge zu sehen; eine Schicht abschließen, ohne das Journal zu öffnen.
Löschen ist ein Job, kein Versprechen
Die Aufbewahrungsfrist läuft nachts als Auftrag und entfernt, was wir nicht mehr behalten dürfen. Eine Datenschutzerklärung, die „wir löschen, wenn nicht mehr erforderlich" sagt und keinen Job dahinter hat, ist ein Satz, keine Praxis.
Einwilligung wird je Kanal erfasst
Wer am Tresen zugestimmt hat, hat damit nicht der E-Mail zugestimmt. Der Kanal wird mit der Einwilligung festgehalten, weil das zwei verschiedene Erlaubnisse sind — und eine Aufsicht sie als zwei behandelt.
Was wir nicht haben: keine SOC-2-Bescheinigung, kein ISO-Zertifikat und kein Siegel für beides — wir drucken keines, das wir nicht belegen können. Alles oben ist Verhalten, das ihr euch in der Demo an einem laufenden System zeigen lassen könnt. Das ist ohnehin die stärkere Antwort als ein Logo.
Lasst euch jede Zeile dieser Seite vorführen.
30 Minuten an einem echten System. Bringt die Frage mit, die euer Datenschutzbeauftragter stellen würde.